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Wohnprojekt am Moselbogen, Koblenz

 

Aktuelles

30. Mai 2024

Soziales Wohnen im Klimawandel

unter diesem Motto stand eine Veranstaltung des Vereins "Gemeinsam Wohnen in der Region Koblenz" 

Wann ?   24.5.24

Wo ?        im Medienladen Koblenz 

 

Detaillierte Ausführungen von Caren Lay (MdB)

Zum Thema des Abends vom 24.Mai 2024 stellte die Autorin des Buches „Wohnopoly“ im Medienladen Koblenz ausführlich Hintergründe dar und ihre Berichte zur Mietgestaltung, Gemeinnützigkeit und Steueroase Deutschland waren für die Zuhörer:innen erkenntnisreich.  

Besonders fundiert wurden von der Referentin die Förderungen für Subjekt-und Objektförderung erläutert. Nach einer Pestel-Studie und ihren Recherchen wurden ca. 20 Milliarden für Subjektförderung (Wohngeld und andere Zuschüsse zu Wohnkosten) aber nur ca. 6 Milliarden für Wohnungsbestand ausgegeben. Diese Gelder gingen vor allem in privaten Immobilienbesitz und nicht in öffentlichen Wohnungsbestand. In der Folge gab der Staat viel Mietgeld wegen hoher Mieten aus, das er nicht selber für Investitionen einsetzen kann. Mehr Neubauwohnungen im städtischen Besitz  würden z. B. für Interessierte an Mietwohnprojekten ergeben, dass sich ihre Ziele in Kooperation mit städtischen Wohnbaugesellschaften besser  realisieren lassen und sie nicht wie in Koblenz 20 Jahre auf ein Mietwohnprojekt warten müssen.

Die Tatsache, dass „Wohnen“ keine Kernaufgabe von Kommunen ist, war auch ein Gesprächspunkt. Da Kommunen ihre freiwilligen Leistungen nicht für „Wohnen“ aufbringen können und auch nicht dazu verpflichtet sind, ist der Wohnungsbau generell Aktionsbereich von Investoren. Um das zu ändern, müsste z. B. in der Gemeindeordnung von Rheinland-Pfalz „Wohnen“ als Kernaufgabe verankert werden.

In Koblenz wird es nach Berechnungen der „Fachdienststelle Kommunalstatistik und Stadtforschung“   wegen der auslaufenden Bindungen im öffentlich geförderten Mietwohnungsbestand 2033 nur noch einen Restbestand von 116 Wohnungen mit Bindung

geben und nur für 27 Wohnungen gab es in den letzten 4 Jahren eine Zusage.

Lösungsvorschläge für soziale Wohnraumförderung, besonders im Hinblick auf den Klimawandel und Finanzierung von energetischen Modernisierungen, wurden mit Carmen Lay diskutiert. Sie spricht sich für staatliche Investitionen zugunsten energetischer Erneuerungen aus, die aber keine langfristigen Mieterhöhungen zur Folge haben sollen.

Dass die “Sozialquote“ inzwischen von Investoren bis zu 100 Prozent wegen der Förderungen in RLP gewünscht ist, wurde auch an diesem Abend diskutiert. Die Anwesenden sprachen sich dagegen und für soziale Durchmischung im Quartier und in Wohnhäusern aus.

Dabei kamen die aktuellen Förderbedingungen von RLP ins Gespräch. Deutlich wurde, dass viele Berechtigte für einen Wohnberechtigungsschein nicht die Mietobergrenzen für geförderten Wohnraum und Einkommensgrenzen kennen. Die Angaben dazu besagen, dass z.B. einer Einzelperson in Koblenz eine geförderte Wohnung bis zu 50 qm zusteht. Die Grenzen des Einkommens liegen für sie mit einem einfachen Einkommen bei 18.454 € (6,40 € Kaltmiete) und mit einem mittleren Einkommen bei 44.000 (7,40 € Kaltmiete).

Im Hinblick auf die aktuell hohen Baukosten und dazu, dass Neubauten nicht unbedingt die Lösung für Wohnraumbeschaffung sind, wurden auch andere Möglichkeiten wie Ausbau, Umnutzung, Wohngemeinschaften und assistierter Wohnungstausch bei gleichbleibender Miete besprochen.

Christine Holzing, VGWohnen

Koblenz, 24.5.                                                                                                                                                 

 

                                    

15. Mai 2024

Ein kleiner Fortschritt auf dem Weg zum Wohnen am Moselbogen

Die Antwort der Stadtverwaltung Koblenz auf die Anfrage der CDU-Fraktion zum „Sachstand Rauentaler Moselbogen“ vom 12.04.2024

 

 

 

07. Mai 2024

Am 5. Mai 2024 wurden auf der 2. Mitgliederversammlung des Vereins "Gemeinschaftliches Leben am Moselbogen" zwei neue Mitglieder in den Vorstand gewählt.

Foto: Christine Holzing

23. April 2024

06. April 2024

Herr Fettweiß, von der Koblenzer Wohnbau, hielt am 21.03.2024 im Plenum des Seniorenbeirats einen Vortrag über wohnen im Alter. 

Zum Runterladen der Präsentation zu diesem Vortrag, auf Download klicken

 

Wohnen Im Alter Pdf

05. April 2024

Einladung zum

Online-Gesprächsforum der LAG GeWo RLP am 08.04.2024 um 17 Uhr

 

Das Thema diesmal:

„Engagement in Wohnprojekten – vom Umgang mit der Unterschiedlichkeit“

Alle Wohnprojekte kennen, dass sich einige mehr, andere weniger engagieren.

  • Manche Projektbeteiligte haben alle Vorgänge im Blick, erarbeiten proaktiv Lösungen, sind engagiert bei der Sache …
  • Manche Projektbeteiligte übersehen gemeinsam festgelegte Veranstaltungen – beteiligen sich nicht an gemeinsamen Aufräum-Aktionen, lassen erstmal die Anderen vor …

Unmut, Frust, Rückzug, Streitereien sind die Folge und verursachen Konflikte in der Gemeinschaft oder unter Einzelnen. Es wird nach Antworten gesucht, wie die Arbeit, das gemeinsame Tun auf viele Schultern verteilt werden kann – wie es gerechter zugehen kann.

  • Welche Lösungsansätze gibt es bei Euch?
  • Welche Diskussionen gibt es bei Euch?

Durch den moderierten Austausch kann vielleicht die eine oder andere Idee mit ins eigene Wohnprojekt genommen werden.

 

Bitte zur Veranstaltung über info@lag-gewo-rlp.de anmelden.

Sie erhalten am Tag der Veranstaltung den Link für das Treffen.

 

 

05. April 2024

am 21.3.24 strahlte der Sender SWR im Rahmen seiner Sendereihe

Zur Sache Rheinland-Pfalz einen Beitrag zum Thema Wohnen ü. 60 aus.

Unter dem Motto Hauptsache nicht allein sein stellte sich die Wohngruppe

Hauserei in Kusel vor und zeigte die Vorteile dieser Wohnform für die ältere Generation.

Im Anschluss an diesen Beitrag, konnte auch der Verein

Gemeinschaftliches Leben am Moselbogen e.V. seine Ideen  vorstellen und vor Ort über den aktuellen Stand des Bauprojektes am Moselbogen informieren.

Die Sendung des SWR ist zur Zeit noch in der Mediathek des Senders unter dem Link zu sehen:

https://www.ardmediathek.de/video/zur-sache-rheinland-pfalz/hauptsache-nicht-allein-sein/swr-rp/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9hZXgvbzIwMjI4MjA

 

16. März 2024

Ein ausführlicher Artikel der Rhein-Zeitung vom 16.3.24 befasst sich mit dem aktuellen Stand des geplanten Bauprojektes am Moselbogen und versucht die Hintergründe der Verzögerung zu ergründen.

25. Februar 2024

Am 11.02.2024 veröffentlichte die Regionalzeitung Blick aktuell einen Leserbrief zur Pressemitteilung der FDP, das Grundstück am Moselbogen an private Investoren zu veräußern.

16. Februar 2024

Am 03.02.2024 folgte unser Verein gerne der Einladung der Landesberatungsstelle Neues Wohnen RLP zum Vernetzungstreffen Gemeinschaftliches Wohnen zur Miete.

Gastgeber war der Verein stattVilla in Mainz. Die Landesberatungsstelle Neues Wohnen RLP, die LAG Gemeinschaftlich Wohnen RLP und mehrere Vereine von gemeinschaftlichen Mietprojekten trafen sich zur Diskussion, zum Erfahrungsaustausch und Besichtigung des gemeinschaftlichen Wohnprojektes stattVilla.

Es ist geplant, dass das Vernetzungstreffen zukünftig 1x jährlich stattfindet.

 

Fotos: @LSJV

11. Februar 2024

Prunk und Pracht: Alles Müll?

Unter diesem Motto lädt die Fraueninitiative Lokale Agenda 21 Koblenz und Region zu der 28. Kleidertauschbörse am 16. März in die Kirche St. Elisabeth ein.

 

30. Januar 2024

Christine Holzing wird für 50 Jahre in der SPD geehrt

Mehr als 50 Jahre für Demokratie und Frauenrechte

Quelle: BLICK aktuell / Ausgabe Koblenz /  Montag 29. Januar 2024

 

 

30. Januar 2024

als Reaktion auf den Vorschlag der FDP-Fraktion hat unser Vereinsmitglied Christine Holzing einen Leserbrief, mit der Bitte um Veröffentlichung, an die Redaktion der Rhein-Zeitung gesendet.

 

Leserbrief

Bez.:  „Wann werden die ersten Häuser gebaut?“

            RZ v. 23.Januar 2024 , RZ alt: 16.Juli 2015

 

Moselbogengelände als städtischer Besitz

 

Der Artikel zur Fritsch-Kaserne, neu „Ellinger Höhe“, ist Anlass zum Moselbogen zu schreiben:

 

Im Juli 2015 berichtete die RZ, dass der Moselbogen ein Wohnstadtteil werden soll und es bereits Konzepte gäbe. Vorschläge kamen auch von der AG Stadtentwicklung der Lokalen Agenda 21, unterstützt durch Oskar Lorentz, des ehemaligen stellvertretenden Leiter des Planungsamtes. Heute verfolgen zwei Vereine das Vorhaben mit dem Ziel, dass der Moselbogen im städtischen Besitz bleibt, der Koblenzer Wohnungsbau ( KWB) als 100%iger Tochter der Stadt übergeben und dabei auch  ein Mietwohnprojekt verwirklich wird.

 

Die Koblenzer FDP äußert wiederholt, dass sie privaten Investoren dieses Gelände des ehemaligen Nutzviehhofes zuschanzen will, was einer Enteignung gleich käme. Sie versucht offenbar, die Öffentlichkeit dafür zu gewinnen, stimmt auch in der Ratssitzung vom 16.11.2023 mit ihren beiden Stimmen gegen die finanzielle Unterstützung der KWB.

 

Es ist zu hoffen, dass sich die Öffentlichkeit darauf besinnt, welche Konsequenzen eine Privatisierung, ermöglicht mit Fördergeldern für den sozialen Wohnungsbau, haben würde. Wer garantiert, dass nach Ablauf der üblichen Bindungsfristen von 15 Jahren die Wohnungen  nicht renditeorientiert, d.h. teuer vermietet werden? Das ist jedenfalls als gängige Praxis und in zahlreichen Städten beobachtbar. Nicht selten bedeutet dies für die Bewohner, dass sie sich die höheren Mieten nicht leisten können und ausziehen müssen.

Sozialer Wohnungsbau kann ein neues Schlupfloch für rentable Privatinvestitionen sein, die sich ein soziales Mäntelchen umhängen. Davon sollte sich die Öffentlichkeit nicht täuschen lassen. Armut und Wohnungsnot führen zu sozialer Unzufriedenheit, Politikverdrossenheit, Abwendung von demokratischen Parteien und in die Arme der AfD, wie wir es leider gerade erleben.

Wenn für alle Wohnungen Förderungen zum sozialen Wohnungsbau in Anspruch genommen würden, gälte für Koblenz nicht mehr das Prinzip der sozialen Durchmischung. Eine Sozialquote von mindestens 30 % sollte weiterhin Standard in Koblenz sein.

Die KWB hat die Aufgabe bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Das Gelände auf dem Moselbogen ist über 20 Jahre lang mit Altlasten belassen worden. Sie wurden erst vor circa einem Jahr beseitigt. Leider sind durch Corona und den Angriffskrieg auf die Ukraine die Baukosten massiv gestiegen , weswegen  die Koblenzer Wohnungsbau (KBW) einen neuen Finanzierungsvorschlag  erstellen mußte. Diesem haben bis auf die FDP alle im Stadtrat vertretenen Parteien zugestimmt. Er wird zurzeit von der Verwaltung geprüft.

Zum Moselbogen ist die Frage zu stellen, wann werden 90 Wohnungen für städtischen Besitz gebaut neben 750 Wohnungen für private Investoren auf dem Gelände der Fritsch-Kaserne?

 

Die KWB besitzt 2% Wohnungen. Das sollen mehr werden in unserer Stadt, in der „wir“ fast nur teure Wohnungen bauen!

 

Christine Holzing, Koblenz

29. Januar 2024

Die FDP kann es nicht lassen.

Obwohl in der Stadtratssitzung vom 16. November 2023 bis auf die Stimmen der FDP-Fraktion einstimmig beschlossen wurde, das Grundstück am Moselbogen der Koblenzer Wohnbau zur Bebauung zu übergeben, fordert die FDP das besagte Grundstück an private Investoren zu verkaufen.

 

Quelle: BLICK aktuell / Ausgabe Koblenz /  Freitag 26. Januar 2024

 

 

 


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